Wie löst das Allradantriebs-Chassis das Problem der Pestizidanwendung in Gewächshäusern?

2026/01/30 14:09

Durch den weitverbreiteten Einsatz von Pflanzenschutzdrohnen im Ackerbau hat der Mechanisierungsgrad des Pflanzenschutzes in der Landwirtschaft deutlich zugenommen. In geschlossenen Systemen wie Gewächshäusern stößt der Drohneneinsatz jedoch weiterhin an seine Grenzen, was einen effizienten und präzisen mechanisierten Pflanzenschutz erschwert.


In diesem Kontext haben sich Lösungen auf Basis von Allradfahrgestellen mit einstellbarer Spurweite und Radstand herausgebildet. Dieses Fahrgestell dient als mobile Roboterplattform. Durch die Montage eines Pflanzenschutzsprühgeräts stellt es eine innovative Lösung für das Problem der präzisen Pflanzenschutzmittelapplikation in der Gewächshauslandwirtschaft dar.

 

Die Engpässe bei Drohnenanwendungen in Gewächshausumgebungen

Obwohl die Technologie von Agrardrohnen ausgereift ist, ist ihr Einsatz in den komplexen Strukturen von Gewächshäusern stark eingeschränkt:

  • Schlechte Raumanpassungsfähigkeit

    Der Innenraum des Gewächshauses ist geschlossen, hat eine begrenzte Höhe und ist häufig mit Hindernissen wie Seilen, Stützen und Gitterrahmen versehen. Dies schränkt die Manövrierfähigkeit der Drohne ein, erhöht die Kollisionsgefahr und damit das Sicherheitsrisiko.

  • Begrenzte Nutzlast und Reichweite

    Die Drohne hat eine begrenzte Kapazität für den Transport von Drogen und eine kurze Akkulaufzeit. Häufiges Auswechseln des Akkus oder Nachfüllen der Drogen ist erforderlich, was die Kontinuität der Einsätze beeinträchtigt.

  • Hohe operative Schwelle und Kosten

  • Die Bedingungen im Gewächshaus sind komplex und erfordern von den Piloten hohe Notfallreaktionsfähigkeiten und präzises Flugverhalten. Dafür werden erfahrene Berufspiloten benötigt, und die Kosten für deren Ausbildung und Management sind sehr hoch.

  • Ungleichmäßiger Sprüheffekt

    In dicht bepflanzten Gebieten oder bei niedrigwüchsigen Kulturen sind Drohnen anfällig für Probleme wie unzureichendes Eindringen der Pestizidlösung und mangelhafte Abdeckung am Boden, was die Wirksamkeit der Schädlingsbekämpfung beeinträchtigen kann.

Diese Engpässe haben dazu geführt, dass der Anbau in Gewächshäusern immer noch auf die manuelle Ausbringung von Pestiziden angewiesen ist, was Probleme wie geringe Effizienz, mangelnde Sicherheit und das Potenzial für übermäßigen Pestizideinsatz mit sich bringt.

 

Allradgetriebenes Roboterchassis: Die entscheidenden Vorteile und Kerntechnologien, die Engpässe überwinden

Im Vergleich zu Agrardrohnen bieten die auf dem Radfahrgestell RMP-WL300 basierenden Bodenroboter eine innovative Lösung für die Schädlingsbekämpfung in Gewächshäusern.

  • Hohe Anpassungsfähigkeit an den Raum

    Technische Unterstützung: Das Fahrgestell ermöglicht die flexible Einstellung der Spurweite (900–1200 mm) und des Radstands (850–1350 mm). Es passt sich präzise an unterschiedliche Dammabstände an und gewährleistet so ein stabiles Überfahren ohne Beschädigung der Setzlinge oder der Dämme. Gleichzeitig ist die Bodenbewegung nicht durch den Platz im Gewächshaus eingeschränkt.

  • Präzise Pestizidapplikation und lange Akkulaufzeit

    Technischer Support: Das Allradfahrgestell hat eine Tragfähigkeit von 300 kg und ermöglicht so die einfache Montage von großvolumigen Pflanzenschutzsprühgeräten. Es unterstützt einen 6-stündigen Dauerbetrieb und erfüllt damit die Anforderungen der Schädlingsbekämpfung in großen Gewächshäusern. Der mit einem Sprühsystem ausgestattete Roboter fährt dicht an den Pflanzenreihen entlang, erzielt eine gleichmäßige Besprühung und gewährleistet, dass die Pflanzenschutzlösung auch die unteren Pflanzenteile vollständig erreicht. Dadurch wird die Wirkung der Schädlingsbekämpfung verstärkt.

  • Offene Entwicklungsschnittstellen und plattformbasierte Erweiterung

    Technische Unterstützung: Das Chassis verfügt über einen integrierten VCU-Controller und ein CAN-Kommunikationsprotokoll zur Unterstützung einer schnellen Weiterentwicklung. Gleichzeitig kann es flexibel mit Navigationssystemen wie Beidou, Laser und Bildverarbeitung ausgestattet werden, was eine zentimetergenaue Positionierung und autonome Navigationsoperationen ermöglicht.

    Plattformnutzen: Der RMP-WL300 ist nicht nur ein Fahrgestell, sondern eine modulare, mobile Plattform für Agrarroboter. Die obere Struktur bietet viel Platz für Erweiterungen und ist mit verschiedenen Landmaschinen wie Pflanzenschutzspritzen, Düngerstreuern, Transportwagen, Sämaschinen und Unkrautbekämpfungsgeräten kompatibel.

 

Im Zuge der Entwicklung intelligenter und fortschrittlicher Technologien in der Landwirtschaft etabliert sich das geländegängige Roboterchassis mit einstellbarem Rad- und Achsabstand als Schlüsselkomponente für die Lösung des Problems der Pflanzenschutzmittelapplikation in Gewächshäusern. Es kompensiert nicht nur effektiv die Schwächen von Agrardrohnen in geschlossenen Umgebungen, sondern hebt dank seiner hohen Anpassungsfähigkeit, starken Tragfähigkeit, autonomen Betriebsweise und Erweiterbarkeit den Pflanzenschutz im Gewächshaus auf ein neues Niveau hinsichtlich Effizienz, Präzision und Nachhaltigkeit.

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